„Brennen“ ohne „Auszubrennen“

Burnout-und Stressmanagement


„Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen“, soll Mahatma Gandhi gesagt haben. Dennoch scheint unsere Zeit immer schnelllebiger zu werden. Sei es im privaten oder beruflichen Umfeld. „Ich bin im Stress“…erscheint als Satz der Normalität. Übersetzt bedeutet dies „ich bin außerordentlich wichtig und ich werde gebraucht“. Wer möchte nicht wichtig sein und gebraucht? Wer möchte abseitsstehen und nicht dazugehören? Nur bei genauerer Betrachtung erkennen wir dahinter einen großen Leidensdruck und Flexibilität, statt Beständigkeit. Wir leben in einer latenten Konfrontation unterschiedlicher Stressoren. Das Gehirn empfindet den Alltagsstress und die damit verbundenen körperlichen Anspannungen daher als völlig normal.

Was hat dies für Auswirkungen?
Eine chronische Stressbelastung wirkt auf den gesamten Organismus. Dauerhafter Stress verändert das Gehirn und lässt den Hippocampus schrumpfen. Das wirkt sich einerseits auf unser körperliches Befinden aus. Erhöhter Blutdruck, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlafmangel, Gedächtnisprobleme, Hemmung der Produktion von Sexualhormone, …
Stressgeplagte befinden sich in einem Wahrnehmungstunnel der auf Leistung und Funktionieren ausgerichtet ist. Das heißt, Zynismus, Gereiztheit, Nervosität, Unsicherheit, Panikattacken, Depressionen sind andererseits die psychischen Auswirkungen.

Haben sie das Gefühl, sich ständig beweisen zu müssen? Das jeder persönlicher Einsatz nach noch mehr verlangt? Das die eigenen Bedürfnisse kaum bis gar nicht wahrgenommen werden? Das Werte sich verändern? Das Kontakte zu Freunden und Familie fast störend empfunden werden? Das sie eine innere Leere spüren? Um diese Spirale der Belastung zu durchbrechen, braucht es ein Innehalten und betrachten der eigenen Stressoren. Gemeinsam werden wir uns auf die Suche nach ihren Stressoren begeben. Ihre Ressourcen aktivieren und versuchen neue Wege zu finden.

Damit sie für ihren Einsatz brennen, aber nicht „ausbrennen“